Tattoo Liste

Tattoo Lexikon

Tattoo Lexikon – index

A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z

A

Angst

In Wirklichkeit gibt es nur 3 Gründe Angst zu haben. 1., Angst vor den „unerträglichen“ Schmerzen, (eigentlich vor unbekannten Schmerzen). 2., Angst vor einer Infektion (durch unsterile Nadeln oder Arbeit). 3., Angst davor sich nicht für das richtige Motiv entschieden zu haben (du bist dir nicht 100% sicher dass du das richtige Motiv ausgewählt hast, und du traust dich darüber nicht mit deinem Tätowierer zu sprechen). Finde heraus was dir Angst macht, und lasse deinen Tätowierer erklären. 1., wie erträglich  die Schmerzen eigentlich wirklich sind, wie kann man das besser  kontrollieren etc. 2., er wird dir auch die Steril verpackten Nadeln und Instrumente  zeigen und den Tätowiervorgang genauestens erklären. 3., nichts ist fix – er kann den Entwurf deines Motivs jederzeit ändern oder neu zeichnen bis es dann als gesamtes Bild mit deiner Seele und deinem Körper harmoniert.

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Alkohol
Es ist nicht ratsam Alkohol zu konsumieren bevor man sich tätowieren lässt! Erstens sollte man doch lieber im nüchternen Zustand entscheiden ob und welches Tattoo man will, aber abgesehen davon, hat Alkohol eine blutverdünnende Wirkung. Dadurch wird man beim Tätowieren mehr bluten als notwendig, und mit dem Blut fließt leider auch gleich ein Teil der Farbe wieder raus. Daher besser verzichten und dafür ein schöneres Tattoo! Außerdem wichtig: Die meisten Tattoo- Studios (so auch wir) bedienen keine Kunden die unter Alkohol-Einfluss stehen (siehe auch Rechtslage)

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Alter

Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres wird in fast allen Studios nur mit einer Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten tätowiert. Unter 16 Jahren sogar nur in Anwesenheit eines Erziehungsberechtigten. In unserem Studio werden jedoch ausnahmslos KEINE Kunden unter 16 Jahren bedient, es sei denn, sie möchten sich ein Motiv für später aussuchen.

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Anzahlung
Es kommt vor, dass Kunden zwar einen Termin zum tätowieren ausmachen, dann aber nicht erscheinen. Deswegen verlangt fast jeder Tätowierer (so auch wir) eine Anzahlung. Da er ja meistens eine Tattoo-Schablone oder gar einen ganzen Entwurf für einen Kunde machen muss, ist dies absolut verständlich und berechtigt.

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Airbrush Tattoo

Diese Art des Tattoos wird nur oberflächlich aufgetragen und hält je nach Hauttyp 2-5 Tage.
Es wird wasserfeste Farbe verwendet, die sich durch die Talgproduktion der Haut ablöst. Am besten halten Airbrush-Tattoos, wenn man sie vor und nach dem Duschen mit Fixier- oder Babypuder behandelt. Man sollte darauf achten das man die Tattoos nach dem Duschen nur abtupft und nicht abreibt, dies erhöht die Lebensdauer eines Airbrush Tattoos. Weiterhin sollte man darauf achten kein Öl, Alkohol oder Seife auf das Tattoo kommen zu lassen.

Eine spezielle Tattoo-Farbe wird auf die Hautoberfläche gesprüht. Diese ist in der Regel auf Wasserbasis hergestellt und auf Hautverträglichkeit geprüft. Als Vorlage verwendet man normalerweise eine Schablone des gewählten Bildes, die man mit ein bisschen Übung auch selbst herstellen kann. Bodypaintingfarbe bekommt man im Fachhandel für Zeichenbedarf und eine Grundausstattung für Airbrushtattoos ist in fast jedem größeren Baumarkt zu haben.

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Asiatische Schriftzeichen
Auch „Kanji“ genannt und momentan äußerst beliebt als Tattoo weil sie relativ klein sind, aber trotzdem sehr schön wirken. Noch dazu kann man mit einem einzigen Zeichen sehr viel ausdrücken. Vorlagen gibt es in den meisten Tattoo-Studios genug. Sollte man etwas individuelles haben wollen, gibt es im Internet einige Websites wo man Wörter oder Namen in Zeichen übersetzen lassen kann. Du kannst es natürlich auch einfach mal beim China-Lokal um die Ecke versuchen, obwohl man dann wohl eher keine Schönschrift erwarten sollte:-)

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Augentattoo
Klingt verrückt, ist es aber nicht. Es handelt sich hierbei um eine kosmetische Art des Tattoo und wurde vom niederländischen Tätowierer Eddy van der Velden entwickelt. Derzeit ist er der einzige Tätowierer der sich auf diesem Gebiet auskennt.

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B

Blackwork
Blackwork Tattoos werden gern mit Tribal Tattoos in einen Topf gehaut. Dabei sind Blackwork Tattoos meist geometrischer und mandalaartiger.

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Black and Grey Tattoos

Schwarz-Weiss-Tattoos, die nicht einfach nur schwarz-weiß sind, sondern in allen möglichen Grauschattierungen begeistern.
Durch geschickten Einsatz von Schattierungen und Abstufungen können so wahre Kunstwerke entstehen, die einem Vergleich mit jedem farbigen Tattoo standhalten.

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Blowout
Zeichen eines schlechten Tattoos, das meistens zu tief gestochen ist. Es handelt sich hierbei um Farbe die in den Hautschichten ausläuft und so unerwünschte Schatten verursacht.

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Bodysuite
Ganzkörper-Tätowierung, bei der allerdings Kopf, Hände und Füsse ausgelassen werden. Stammt aus Japan und wird auch Irezumi genannt. Es wird zwar oft mit der Yakuza (Japanische Maffia) in Verbindung gebracht, hat aber ursprünglich nichts damit zu tun. Entstanden ist Irezumi aus Protest gegen bestimmte Kleidervorschriften!

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Bunshin
Japanisches Wort fürs Tätowieren, bedeutet wörtlich „schreiben am Körper“.

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Biotattoo (temporary tattoo,)

Die erste wichtige Aussage, die zu diesem Thema zu treffen ist, lautet:
TATTOOS DIE EINFACH SO WIEDER WEGGEHEN, GIBT ES NICHT!
Die Anbieter solcher Biotattoos (meist Kosmetik-oder Friseursalons), werben damit das diese Tattoos nach 1-7 Jahren ganz von allein wieder verschwinden. Der Grund dafür wäre, das nur in die oberen Hautschichten gestochen würde und dadurch, das die oberen Hautschichten sich ständig erneuern, würde die Farbe nach und nach, ganz von alleine verschwinden.
Wenn dies so wäre müsste das Tattoo allerdings, ähnlich wie ein Airbrush Tattoo, schon nach einigen Tagen verschwunden sein.
Die oberen Hautschichten erneuern sich ständig, innerhalb von wenigen Tagen und nicht erst innerhalb von 1-7 Jahren.
Also müssen die Biotätowierer doch in tiefere Hautschichten vordringen, was zur Folge hat, das das Tattoo eben doch nicht einfach wieder verschwindet. Sind die unteren Hautschichten einmal beschädigt, bleiben sie beschädigt und regenerieren sich nicht wieder einfach so.
Bisher sind noch keine Fälle bekannt, in denen ein Tattoo wirklich wieder verschwunden ist.

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C

Celtic

Keltische Motive haben ihren Ursprung im Norden Europas oder beruhen auf alter keltischer Bauernmalerei. Celtic Tattoos werden meistens in einer Farbe gestochen, aber mit verschiedenen Schattierungen. Die knotenartigen Symbole, aber auch Tiermotive, wurden in alten Manuskripten als Verzierung verwendet.

 

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Cover-Up
bedeutet wörtlich übersetzt „etwas zu- oder abdecken“, und das ist genau das, was bei einem Cover-Up gemacht wird. Ein altes Tattoo wird überstochen und so unsichtbar gemacht. Das alte Tattoo muss dafür von der Form her im neuen Tattoo eingebaut werden, und die Farben der neuen Tätowierung sind meist dunkler, um das alte Tattoo auch wirklich gut zu verstecken

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D

Dermabrasion
Eine Methode um Tattoos durch abschleifen der Haut zu
entfernen.

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Desinfektionsmittel
Wird verwendet um die Haut vor dem Tätowieren zu reinigen und desinfizieren und so Infektionen vorzubeugen. Auch Arbeitsplatz und Arbeitsmaterial werden vor und nach dem Tätowieren mit Desinfektionsmittel gereinigt.  Tattoo und Piercing-Gewerbetreibende, müssen  die Auswahl der von ihnen verwendeten antimikrobiellen Stoffe anhand der gelisteten Produkte oder Verfahren aus dem Expertisenverzeichnis der ÖGHMP zu treffen haben (BGBl. II Nr. 141 – Ausübungsregeln für das Piercen und Tätowieren durch Kosmetik(Schönheitspflege)-Gewerbetreibende 2013).

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Drogen
Ein Tattoo hält ein Leben lang, daher gilt dasselbe wie bei Alkohol: nur in nüchternem, bzw. klarem Zustand zum Tattoo-Studio!

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Drachen Tattoos

Drachenmotive gibt es aus fast allen Kulturkreisen und entstammen verschiedensten Mythologien.
Dementsprechend unterschiedlich kann die Darstellungsweise sein.
Es gibt sowohl farbige als auch Schwarz-Weiß-Vorlagen.

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E

Einweghandschuhe
Sind für jeden verantwortungsbewussten Tätowierer eine absolute Selbstverständlichkeit! Er verwendet für jeden Kunden ein neues Paar und schützt so Kunde und sich selbst vor Infektionen.

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Entfernung
Das Entfernen von Tattoos ist eine schwierige und kostspielige Sache – für mehr Info siehe
Laserentfernung

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F

Farben
Die meisten Farben werden auf organischer Basis hergestellt und in Pulverform oder fertig angemischt geliefert. Die Farbstärke wird durch die Menge Flüssigkeit bestimmt (meist Isopropanol bzw. Glycerin, bei manchen Farben auch destilliertes Wasser) die dadurch gemischt wird.

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Farbkappen
Sind die kleinen Plastikbehälter, in die man die Farben einfüllt. Für jeden Kunden werden aus hygienischen Gründen neue Farbkappen verwendet, die nach dem Gebrauch weggeworfen werden

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Flash
Anderes Wort für Tattoo-Motive (siehe auch Motive); Beispiele gibt es unter „Flash“

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Flat
Die aneinander gelöteten Flach- oder in Schichten (Magnum-) angeordneten Nadeln

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Freehand
Ein Tattoo das ohne Schablone tätowiert wird. Manche Tätowierer beherrschen den Freehand-Stil so gut, dass sie sogar aufs Vorzeichnen auf der Haut verzichten!

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G

Goldfarbe
Kann beim Tätowieren nicht verwendet werden. Die Farbe Gold muss also vom Tätowierer mittels Schatten-Licht-Darstellung erzeugt werden

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H

Horimono
Traditionelle Japanische Tattoos. „Hori“ oder „horu“ bedeutet „schnitzen“ und „mono“ bedeutet „Sache“

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Hygiene
Oberstes Gebot beim Tätowieren, um Infektionen zu vermeiden und die rasche Heilung zu fördern!!

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Henna Tattoo

Henna Tattoos sind kunstvoll gemalte Ornamente die traditionell an Händen und Füssen aufgetragen werden. Es ist eine Kunstform die ursprünglich nur von Frauen für Frauen ausgeübt wurde. Mehndi (Henna Tattoos) sind weit verbreitet, von Nordafrika, über den nahen Osten bis nach Nordindien.
Die Künstlerin hat eine große Auswahl an Motiven, die von ihr beliebig verändert und ergänzt werden. Dadurch entstehen einmalige Kunstwerke, auf die die Künstlerinnen, zu Recht, sehr stolz sind. Bei den Hindus und Moslems sind sie fester Bestandteil des Brautschmucks.

Heutzutage werden Henna Tattoos fast überall angeboten. Aber Vorsicht, oft wird dem Henna p-Phenylendiamin(PPD) beigemischt, um den Farbton zu verstärken, dieser chemische Stoff kann allergische Reaktionen auslösen. Diese äußern sich in Form von Hautrötungen, Bläschen werfen und Aufplatzen der Haut, und müssen ärztlich behandelt werden. Das pure Henna ist allerdings völlig unbedenklich (allergische Reaktionen sind sehr selten). Es hat einen hellroten bis rotbraunen Farbton und ist eher blass auf der Haut.
Gewonnen wird Henna aus dem Cyperstrauch, dessen Blätter und eventuell auch Stiele, fein zerrieben werden.
Heimisch ist dieser Strauch im Mittelmeerraum, im vorderen Orient und in Indien.

Die Hennapaste wird mit einem Pinsel oder Stäbchen auf die Haut aufgetragen. Sie muss 3-8 Stunden auf der Haut bleiben, damit sie genug Zeit zum Trocknen hat. Somit wirkt ein Henna Tattoo, im Gegensatz zu gestochenen Tattoos, nur auf die obere Hautschicht und verschwindet nach einigen Tagen oder Wochen.

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I

Irezumi
siehe Bodysuite

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J

Japanische Tattoos
Siehe Horimono , Irezumi und Bunshin

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K

Kanji
sind Asiatische Schriftzeichen, siehe daher unter „A“

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Kopieren
Man sieht im Alltag, aber auch in Printmedien und Internet viele wunderschöne Tattoos. Natürlich kann man, wenn einem ein Tattoo ganz besonders gefällt, dieses einfach kopieren und am eigenen Körper stechen lassen. Bedenke aber, dass dies nun nicht gerade originell ist, und sogar etwas unfair gegenüber den Original-Tattoo Träger sein kann. Es kann nämlich durchaus sein, das dieser oder diese das Tattoo speziell für sich entwerfen hat lassen! In dem Fall ist das Tattoo etwas sehr persönliches und es würde den Besitzer bestimmt nicht freuen, wenn sein Tattoo plötzlich öfters auftaucht. Wenn man aber ein Tattoo aus einem der vielen Flash-Mappen aussucht, muss man natürlich schon damit rechnen, dass man mit seinem Tattoo nicht gerade einzigartig ist. Für den kreativen Tätowierer ist ein originelles Tattoo auf jeden Fall eine grössere Herausforderung. Versuche zumindest Deinem Tattoo etwas einmaliges zu geben, auch wenn Du Dir quasi ein „Modell von der Stange“ aussuchst. Dein Tätowierer ist Dir dabei gerne behilflich!

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L

Laserentfernung

Mit dem Laser ist es jetzt möglich professionelle als auch so genannte Laientätowierungen, egal welcher Farbe schonend, dauerhaft und narbenfrei zu entfernen.

Bei Tätowierungen wurden mittels einer feinen Nadel Farbpartikel in die Haut eingebracht, die zu groß sind, um vom Körper abgebaut zu werden. Daher verbleibt die Farbe in der Haut und für viele Jahre bestehen.
Mit dem Laser besteht die Möglichkeit diese Farbteilchen in kleinere Partikel aufzuteilen, die dann vom Körper abgebaut werden. Ergebnis: Die Tätowierung verschwindet mit der Zeit vollständig ohne Narbenbildung.

Der Laser ist mit verschiedenen Wellenlängen ausgestattet, jede ist für die Entfernung von bestimmten Farben zuständig. In mehreren Sitzungen kann so hautschonend jede Tätowierung entfernt werden.

Vor der Behandlung

Vor der Behandlung kann man bei schmerzempfindlichen Patienten eine anästhesierende Creme auftragen. Normalerweise ist die Behandlung schmerzfrei, man spürt eine Art starkes Kribbeln an der Hautoberfläche.

Die Behandlung

Die Behandlung mit dem Laserlicht dauert je nach Ausdehnung zwischen 15 und 30 Minuten.
Es sind ca. 5 Behandlungen im Abstand von 4-6 Wochen notwendig.

Nach der Behandlung

Nach der Behandlung kann eine Rötung bzw. leichte Schwellung der behandelten Stellen entstehen welche aber nur wenige Stunden andauert. Ansonsten werden Sie von der Behandlung nicht beeinträchtigt.

Risiken und Nebenwirkungen

In seltenen Fällen werden von Tätowierungsstudios (vorwiegend Permanent Make-up) Farben mit bestimmten chemischen Inhaltsstoffen verwendet welche nach der Laserbehandlung zu einem Farbumschlag führen können. Bei „verdächtigen“ Farben, wird deshalb vor der endgültigen Behandlung ein unauffälliges Testareal behandelt um die Reaktion auf die Farbe zu bestimmen.

Bei metallischen Farben (z.B. unterspritzte Autolacke) wirkt der Laser nicht

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Löten
Als das Tätowieren noch ein Nischengewerbe war mussten sich die Tätowierer ihre Nadeln selber löten. So eine Gruppe von Nadeln werden Flat oder Magnum genannt. Zum Stechen von Konturen werden weniger Nadeln (meistens 3) verwendet, als zum einfärben von Flächen oder das Schattieren.

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M

Maori
Sind die Ureinwohner von Neuseeland und bekannt für ihre traditionellen Tätowierungen, die sich oft auch im Gesicht befinden. Die Gesichtstätowierung wird Moko genannt, und war ein Symbol des Familienstandes und der Position innerhalb des Stammes. Maori-Tattoos werden in schwarz gestochen und jedes Tattoo hat eine traditionelle Geschichte und Bedeutung.

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Motive
Tattoomotive oder Vorlagen werden auch Flash genannt. Jedes Tattoo-Studio hat eine große Sammlung, woraus man sein Tattoomotiv suchen kann. Origineller ist es natürlich, wenn man eine eigene Tattoo-Idee umsetzt oder eben vom Tätowierer umsetzen lässt.

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N

Nadeln
Tätowiernadeln sind Edelstahlnadeln, die nach jedem Tattoovorgang ausgewechselt werden.

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Nadelstange
Ist die stählerne Stange woran die Tattoonadeln angelötet sind. Sie befindet sich an der Spitze der Tattoomaschine und muss vor und nach jedem Lötvorgang sterilisiert werden. Heute werden die Nadeln zum Glück automatisch produziert aber vor gar nicht so langer Zeit haben wir die Nadeln 1-2 Stunden pro Tag selbst gelötet. 

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O

Oldschool
Tattoos  aus der Periode 1920-1960. Denke dabei an Herzerl´n mit Namen, Pin-Up Girls, die berühmte Schwalbe mit Briefchen, usw. Die Konturen oder Outlines sind im deutlichen Schwarz gestochen und die restlichen Farben sind sehr kräftig (viel rot, grün und blau).

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Originalität
Da ein Tattoo ein Leben lang hält, versuche kein 08/15 Tattoo auszuwählen, sondern eins mit einer gewissen Originalität. Das heisst, nicht das man unbedingt ein super-ausgefallenes Motiv nehmen sollte, nur weil es dann auf jeden Fall originell ist! Mit einer kleinen Anpassung eines bestehenden Motives hat man auch schon ein persönliches Tattoo.

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Outlines
Die Konturen oder Außenlinien des Tattoos, werden meist zuerst gestochen bevor es ans Kolorieren geht.

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P

Permanent Tattoo

Allgemeines über Tattoos:
Permanent Tattoos, echte Tattoos werden mit einer Tätowiermaschine gestochen. Dabei wird die Farbe in die mittlere Schicht der Haut (der Lederhaut) eingebracht. Dort kann die Farbe nicht mehr abgebaut werden und hält ein Leben lang.
Die Farben die verwendet werden, sollten auf Verträglichkeit getestet sein um unangenehme Überraschungen wie z.B. allergische Reaktionen zu vermeiden.
Man sollte im Tattoo Studio auf Hygiene achten, man kann meistens davon ausgehen, das in einem sauberen Studio auch sauber gearbeitet wird. Gerade bei einem Tattoo das nun mal ein Leben lang bleibt, sollte wirklich alles optimal sein.

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Pflege
Die richtige Pflege eines neuen Tattoos ist äußerst wichtig für die Heilung. Der Tätowierer wird diesbezüglich genauere Anweisungen geben – unbedingt einhalten, damit das Tattoo auch wirklich optimal ausheilen kann! Mehr Informationen unter „Pflege“

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Preis
Der Preis einer Tätowierung hängt von sehr vielen Faktoren ab. Die Größe, aber vor allem der Zeitaufwand die ein Tätowierer dafür aufbringen muss, bestimmen wie viel man letztendlich für sein Tattoo bezahlt. Es sind natürlich auch nicht alle Tattoo-Studios gleich teuer, aber man sollte sich bei der Auswahl des Tätowierers besser nicht vom Preis führen lassen. Wichtiger ist, dass einem der Tätowierstil zusagt!

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R

Rasieren
Vor dem Tätowieren wird die betroffene Hautstelle rasiert, um dem Tätowierer eine „freie“ Arbeitsfläche zu geben und Infektionen zu vermeiden. Es könnte beim Tätowieren evtl. ein Haar mit der Farbe gemeinsam unter die Haut gebracht werden. Es können dadurch unter Umstände Entzündungen entstehen.

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Rechtslage
Das Tätowieren von minderjährigen Personen ist nach § 2 Absatz 1 Satz 4 der Verordnung über die „Ausübungsregeln für das Piercen und Tätowieren“ ab 16 möglich. Es müssen jedoch sowohl der Minderjährige, als auch die mit der Pflege und Erziehung des Minderjährigen betraute Person schriftlich einwilligen.

Für genauere Informationen: http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20002568

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Risiken
Durch Missachtung der hygienischen Anforderungen können verschiedene Viruskrankheiten (z.B. AIDS, Herpes Simplex und Hepatitis) übertragen werden. Weiter besteht immer das Risiko einer allergischen Reaktion auf die Farben, obwohl das nur sehr selten vorkommt. Weit größer ist das Risiko auf Vernarbungen und Blowouts, wenn der Tätowierer sein Fach nicht beherrscht, oder wenn man während der Abheilzeit das Kratzen am Tattoo nicht unterlässt! Wenn man sich aber für ein gutes Tattoo-Studio entscheidet, sind die Risiken nur gering!!

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Schablone

Wird vom Tätowierer anhand des ausgewählten Motivs gemacht, indem er das Motiv spiegelverkehrt auf Blaupapier zeichnet. Dann wird die Stelle wo das Tattoo kommen soll mit Fettsalbe eingerieben und die Schablone aufgedrückt. Dadurch überträgt sich die Zeichnung auf die Haut. Im Prinzip also ungefähr so wie die Kaugummi-Bilder 🙂

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Schmerzen

Ein schwieriges Thema, denn jeder Mensch empfindet anders! Aber grundsätzlich kann man sagen, dass tätowieren logischerweise nicht schmerzfrei ist. Es gibt auf jeden Fall Körperstellen die empfindlicher sind (z.B. Knöchel, Füsse), weil die Haut dort dichter auf die Knochen aufliegt. Das Tätowieren selbst fühlt sich nicht wirklich wie stechen an, sondern eher wie ein kratzendes Rubbeln – meine persönliche Empfindung zumindest! Nachher fühlt sich die tätowierte Stelle ein bisschen wie eine (nicht zu schlimme) Schürfwunde an. Wie auch immer, es ist es auf jeden Fall wert!!

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Schorf
Bildet sich oft während das Tattoo heilt, ist normal und sollte man in ruhe lassen! Denn abkratzen kann nicht nur zu Infektionen und Narbenbildung führen, sondern auch das Tattoo beschädigen (beim abkratzen können Farbpartikel mit entfernt werden). Um Schorf (Neudeutsch: Grind) zu vermeiden kann man das frische Tattoo in den ersten 4-5 Tagen unter einer Frischhalte-Folie verstecken. Dabei ist darauf zu achten, dass man das Tattoo mehrmals täglich mit klarem Wasser und der sauberen Hand abwäscht und mit einer Dexpanthenol-Salbe wie z.B. Bepanthen (Roche) eincremt bevor man die Folie wieder auflegt. 

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Sonne
Sollte man die ersten 6 Wochen nach dem tätowieren komplett meiden! Auch danach ist es besser das Tattoo nicht zu oft der Sonne auszusetzen – und wenn, dann nur gut geschützt mit einer Sonnenbrandcreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Durch Sonneneinstrahlung wird ein Tattoo nämlich auf Dauer blass! Manche Farben reagieren auf Sonne mit einer chemischen Reaktion und lösen so eine Art Allergie aus (ist aber eher selten).

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Stechen
Beim tätowieren wird ungefähr 0,5 bis 1,5 Millimeter tief gestochen. Wird tiefer gestochen, können blowouts entstehen (siehe blowout)

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T

Tätowiermaschine
Braucht wohl kaum Kommentar, wurde aber das erste Mal in 1891 von Samuel O’Reilly patentiert. Das Antriebsprinzip beruht auf einem Elektromagnet und einer Sprungfeder, dadurch macht die Maschine 800 (Shader) bis 3500 (Liner) Stiche pro Minute. Shader werden die Tattoomaschinen für Schattierungen und Farben genannt. Ein Liner ist eine schnellere Maschine zum Linien ziehen. Viele Tätowierer arbeiten jedoch mit Maschinen, mit denen man sowohl Linien als auch Schatten stechen kann.

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Tebori
Traditionelle Tattoomethode aus Japan, wobei Tattoos nicht mit einer Maschine, sondern mit der Hand gestochen werden.

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Tribal

Tribals sind schwarze Motive aus scherenschnittartigen, geschwungenen Linien.

Ultraschall
Wird als Reinigungsmethode für Tattoogeräte eingesetzt. Dabei werden hohe Schwingungen in einer Flüssigkeit erzeugt; dadurch entstehen Bläschen die auf das zu reinigende Gerät landen, dabei platzen und so Schmutz ablösen. Eine ausreichende Sterilisation ist dieser Vorgang jedoch nicht, obwohl man für die „US“-Reinigung ein antibakterielles Reinigungsmittel nimmt.

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V

Vaseline
Das Mittel um die Haut während des Tätowierens geschmeidig zu halten, damit die Nadel besser über und in die Haut gleiten kann.

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W

„Ich will“ mich tätowieren  lassen ist falsch! Weil es wird ziemlich lange dauern bis du das wirklich machst. Die Lösung ist immer: „Ich werde“ mich tätowieren lassen!

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Z

Zittern 

Es kommt oft vor, dass während  der Tätowierung dein gesamter Körper zu zittern beginnt. Entweder du sitzt nicht bequem im Sessel oder  „es ist dir zu kalt“, auch wenn es im Studio eine angenehme Temperatur hat (dass kann manchmal vorkommen, entweder wegen der großen Anstrengung oder wegen der Schmerzen).   Die Lösung ist! Eine bequemere Position auf dem Sessel einzunehmen, „und gegen die Kälte“ die Hände 1 Minute lang in warmes Wasser einzutauchen. Danach geht´s gleich wieder ganz entspannt richtig los 🙂

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Tattoo Lexikon  – Flyer Tattoo

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