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Japanisch

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日本のタトゥー

Japanische Tattoos

Für viele mag der japanische Stil ( japanische Tattoos ) aus rein ästethischen Gründen ansprechend  sein, doch die Geschichte und Bedeutung die hinter der japanischen Tätowierung  steht, gehört zu den faszinierendsten Aspekten dieser Kunst Entwickelung im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte, Komplexität ihrer Bedeutung. Deshalb rate ich allen die sich für ein Tatto im japanischem Stil endscheiden, sich in die Geschichte und Bedeutung dieser einmaligen Kunst einzutauchen.Der japanische Tätowierstil übt seit der zweiten Hälfte des letzen Jahrhunderts einen starken Einfluss auf die Tattookultur ein, so kommt es dass, sich auch in westlichen Kulturen Tätowierungen im japanischen Stil großer Beliebtheit  erfreue.

Kabuto-drache   Koi-tattoo    Japanisch Koi Tattoo

 

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Die frühesten Hinweise auf ein mögliches Auftreten von Tättowierungern in Japan,  lassen sich auf ca. 4.000 v.chr, der mitlleren Periode der sogennante Jomon- Zeit  (5.000-3.000 v.chr) zurückverfolgen. Gefunden wurden Tonfigürchen(Haniwa), dessen Körper und vor allem Gesichter  Zierlinien und diverse Musterungen aufweisen.

Aus der Nachfolgenden Epoche, der Yayoi-Zeit( ca 300 v.chr bis 300 n.chr.)  stammen die ersten handfeste Beweise. In China galt zu jener Zeit das tätowieren abgesehen von seiner Funktion der Branmarkung Krimineller als Sitte der barbarischen Völkern.So wurden die Japaner in den chinesischen „Chroniken der Drei Reiche“ abwertend als östliche tätowierte Barbaren beschrieben. Dabei hatten die Tätowierungen der Japaner eine sehr komplexe Funktion, so etwa konnte man durch die Größe und Positionierung des Tattoos, Auskunft über die soziale Stellung des Trägers geben. Abgesehen davon, hatten die Tattoos  sowohl dekorative als auch geistige Bedeutung. Es gab bestimmte Symbole welche,  der Mythologie entnommen sind, wie Drachen oder Dämonen, die häufig aus Sagen  stammen und eine ganze Geschichte erzählen.

Von 300 n. Chr. wurde das Tattoo zur Brandmarkung und Bestrafung Krimineller verwendet. Diese von der chinesischen Han-Dynastie übernommene Strafform wurde schon bei  kleinsten Vergehen, wie Unangebrachte Wortwahl, angewandt. Die Zeichen bestanden  überwiegend aus fingerdicken Strichen oder Schrifzeichen auf der Stirn. Wer als Krimineller gekennzeichnet war, konnte sich nicht mehr in die  Gesellschaft integrieren, was wiederrum zur Bildung einer eigenen Schicht  führte: den sogennanten Yakuza, welche sich selber als die Wertlosen der  Gesellschaft bezeichnen.  Aufgrund der Assoziation mit den Yakuza, der heutigen “japanischen Mafia“  haben Tattoos bis heute eine negative Konotation in Japan. Wegen der gesellschaftlichen Degradierung die man als Träger eines Straftattoos  erfuhr versuchte man diese durch Brandnaben und Schnitten zu überdecken. Eine  deutlich effizientere und weniger schmerzhafte Alternative war es, solche  Straf-tattoos mit dekorativen Tattoos zu überdecken. Mit steigender Beliebtheit  ließen sich Ganouven, Prostituierte und so manch Andere dekorative Tattoos ohne  ein Straftattoos verdecken zu wollen,stechen um zu provozieren oder  einzuschüchtern. Diese Form des Tattoos nennt man Datebori. Über die Jahrhunderte  hinweg wurde mit geringer Verbreitung das Tätowieren von Gebetsformel oder  Matras praktiziert. Aber als eigene Kunstform wurde das Tättowieren zu jener  Zeit noch lange nicht anerkannt.

Die Art der dekorativen japanischen Tätowierung, wie wir sie heute kennen fing  an, sich um die Zeit der Edo-Epoche von 1600 bis 1868 n. Chr. zu entwickeln.  Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren, so ungläubig dies klingen mag,ein einziger Roman. Suikoden war ein chinesischer Roman welcher ins japanische Übersetzt wurde und  aufgrund seiner Beliebtheit von vielen japanischen Autoren in verschiedensten Versionen umgewandelt wurde. Der Roman handelt von 108 Gesetzlosen. Durch die Gegend streifend, kämpften sie für die Gerechtigkeit koste sie es was es wolle. Da die Korruption in Japans zu jener Zeit  sehr präsent war, idolisierte die Leserschaft die Helden und ihre mutigen Taten.

Zeitgleich wurden Ukiyo-e , dass sind Genrebildern, vor allem in Form von Holzschnitt-Grafiken, Druckgrafiken, Buchillustration, Werbeplakate, immer populärer da sie im Gegensatz zu originalen Gemälden für die Stadtleute leistbar waren. So kam es dass  Ukiyo- e Künstler wie katasushika Hokusai und Ando Horshige  die Hauptcharacktere des Buches, die allesamt am Körper tätowiert waren illustrierten. Die Suikoden-Drucke lösten einen enormen Trend aus, worauf sich immer mehr Stadtbewohner am ganzen Körper wie ihr Idole tätowieren ließen. Dies war der Durchbruch der Irezumi, der traditionellen japanischen Tattoos, die den ganzen Körper mit verschiedenen Motiven bedecken.

Da die Holzschnitt-künstler selbst die ersten Tattookünstler waren, würden anfangs zum Tätowieren die selben Werkzeuge wie für die Holzschnitte verwendet, also Meisel und Hohlmeißel. Da das tatowieren sehr zeitaufwändig war und wie man sich vorstellen kann sehr schmerzvoll,

Die Welt der japanischen Symbolistik ist so komplex und vielfältig, weshalb es nur zu empfehlen ist sich über die jeweiligen Eigenschaften, Konzepte oder Legende die mit dem Motiv verbunden werden. Denn nur so findest ein Motiv, dass sowohl ästhetisch als auch auf einer geistigen Ebene zu dir passt.

 

Koi

Einer Sage zufolge sind Kois aufgrund ihrer Zielstrebigkeit und Ausdauer in der Lage flussaufwärts zu schwimmen und erreichen so das Drachentor zum Himmel. Der Sprung durch das Tor im gelbem Fluss verwandelt die Kois in Drachen.  Kois stehen außerdem für Wohlstand und Glück,und werden deshalb von vielen  Trägern die einem hohem Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind als Glücksbringer  gewählt. Auch symbolisiert der Koi aufgrund seiner imponanten Farbenvielfalt erotische  Ausstrahlung.

Drache Ryuu

Aufgrund seiner positiven Eigenschaften gehört der Drache zu den populärsten japanischen Tattoo Motiven. Anders als in der westlichen Kultur steht der Drache im asiatischem Raum nicht für Feuer und Zerstörung sondern für  Wasser,Holz,Wohltat Verstand und männlicher Kraft. Legenden besagen sogar dass, Drachenabbildungen aufgrund dieser Eigenschaften vor Katastrophen und Feuer schützen. Aufgrund der Feindschaft und Gegensätzlichkeit die zwischen Phönix und Drache  herrscht, werden diese oftmals kämpfend in Motiven dargestellt.

Phoenix Hô-ô

Der Phönix enstammt der chinesischen Mytologie und ist der Sage nach zufolge ein  Abkömmling eines Drachens.  Er repräsentiert die weibliche innere Kraft und das Element Feuer. Wie auch in  vielen anderen Kulturen steht der Phönix auch in der japanischen Kultur für  Triumph und Wiedergeburt, da der Vogel der Gewalt des Feuers ausetzt um aus  seiner eigenen Asche wieder aufzuerstehen

Kirschblüte Sakura ?

Da Kirschbäume nur für eine kurze Zeit im Frühling blühen, representieren sie  die Vergänglichkeit der Schönheit, und erinnert daran das alles vergänglich,

wie  auch wir Menschen es sind.sowie die Sterblichkeit des Menschen. Kirschblüten symbolisieren auch das Leben des Samurai, da der Zeitpunkt seines  Todes ungewiss ist und jederzeit einreffen könnte. Eine sich von der blume  lösendes blutenBlatt symbolisiert einen frühzeitigen Samurai-tod.

Lotos – Hasu

Da der Lotus im Sumpfland blüht, ist er eine Verkörperung für die Vorstellung  dass, Schönheit auch in der Dunkelheit Wurzeln schlagen kann. Glaube, spirituelles Erwachen, Seelen Reinheit und frieden sind weiter Bedeutungen des Lotus, welchen ihn in der Buddhistischen Symbolik sehr bedeutend machen.

Tiger – Tora

Japaner hatten Anfangs nur sehr vage Vorstellungen von Tiegern da diese, selten  anzutreffen waren. Deshalb kam es auch zu dementsprechend merkwürdigen  Darstellungen von Tigern. Obwohl sich im Laufe der Jahrhunderte die Japaner mit der Erweiterung ihres Wissens sich auch die Darstellung des Tigers verbesserte, wird der Tiger im traditionellen japanischen Tattos bis heute noch auf diese merkwürdige falsche weise dargestellt.Der Tiger symbolisiert einerseits Mut Kraft und Schutz vor Pech, Krankeiten und Dämonen. Andererseits symbolisiert er auch die dunkle unbekannte Seite der Seele, die unterdrückte Züge wie Wildheit, Eifersucht und Grausamkeit aufweist.

Löwen-hund

Der hunde ähnliche Löwe mit spitzen Ohren steht für Schutz, Stärke und Mut.

Schlange

Da Schlangen sich häuten, werden sie häufig mit Regeneration, Heilung, Ritualen und  Heilmitteln in Verbindung gebracht. Auch stellt die Häutigung Göttlichkeit und  Weiblichkeit dar.Schutz vor Katastrophen, Krankheiten und schlechten Entscheidungen, sowie reine  Vernunft sind weitere Bedeutungen der Schlange in Japanische Tattoos.

Blumen Chrysanthemen:

Vollkommenheit,Glück, Heiterkeit und Langlebigkeit, symbol für  das Kaiserhaus

Rose:

Gleichgewicht, unsterbliche Liebe und neue Anfänge.

Rose mit einem Stamm:

Verlust,Gedankenlosigkeit.

Die Pfingstrose

Anmut und Reichtum.

Orchideen:

Mut, Macht und Kraft

Der Hibiskus:

Sanftheit

Japanese – Japanische Tattoos – Redaktiert bei Flyer Tattoo  am 10.09.2016

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